Kurz nach 20 Uhr begrüßte der erste Vorsitzende Markus Kunze die erschienenen Mitglieder recht herzlich zur Jahreshauptversammlung und stellte zunächst die Tagesordnung vor. In seinem Bericht blickte der erste Vorsitzende auf ein erfolgreiches Geschäfts- und Jubiläumsjahr 2018 zurück. Die Konzerte, das Kirchenkonzert und das Jubiläumskonzert, haben sowohl aus musikalischer Sicht als auch aus organisatorischer Sicht sehr gut geklappt und verliefen sehr erfolgreich. Markus Kunze lobte außerdem das musikalische Niveau des Orchesters, das sich im Lauf des vergangenen Jahres weiter gesteigert oder zumindest weiter stabilisiert hat. Die Einarbeitung in neue Stücke gelingt uns in sehr kurzer Zeit und unser musikalischer Leiter Ivan Antonic kann uns seine Vorstellungen sehr schnell und erfolgreich nahebringen. Er hofft, dass nach wie vor alle auch mit Spaß in die Orchesterproben kommen und dankte für die gute Probendisziplin. In der Nachwuchsarbeit tut sich aktuell sehr viel. Ivan Antonic ist regelmäßig in den Erbacher Kindergärten zur Instrumentenvorstellung zu Gast und ist nach wie vor sehr engagiert in der Nachmittagsbetreuung an der Ganztagesschule in Erbach. Markus Kunze lobte weiterhin noch die gute Stimmung im Verein, musikalisch und auch bei organisatorischen Fragen oder Arbeitseinsätzen funktioniere alles sehr gut und alle helfen sehr gut zusammen. Zum Abschluss seines Berichts dankte er seinen Vorstandskollegen und allen Helfern, die bei der Durchführung von Konzerten und anderen Veranstaltungen und Aktivitäten ausgeholfen haben. Er danke ebenfalls Ivan Antonic für seinen engagierten Einsatz, sowie allen Spendern und Gönnern des Vereins.

Im Bericht des Schriftführers gab Joachim Bischof anschließend einen vollständigen Überblick über die Ereignisse, Veranstaltungen und Arbeitseinsätze des Akkordeon-Spielrings Erbach im zurückliegenden Jahr. Er freute sich über die vielen gelungenen Aktionen und die gute Stimmung im Verein. Im Anschluss gab Kassierer Andreas Eberle Einsicht in die Kassenführung des Vereins. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr ist ein Verlust zu verzeichnen, der sich jedoch durch die gesteigerten Ausgaben erklären lässt, die in einem Jubiläumsjahr naturgemäß anfallen. Die Kassenprüfer bescheinigten Andreas Eberle eine tadellose Kassenführung. Bei der kürzlich durchgeführten Kassenprüfung waren alle Posten bis auf den letzten Cent nachvollziehbar.

Im Bericht des Dirigenten und Ausbildungsleiters ging Ivan Antonic noch einmal auf die bereits angesprochene Schülerwerbung ein und gab ausgiebigen Einblick in seine Arbeit in den Erbacher Kindergärten und Schulen. Er freute sich sehr darüber, dass die Schülerzahlen in letzter Zeit wieder angestiegen sind und dass zu Beginn des neuen Schuljahrs im September 2019 eventuell wieder ein eigenständiges Jugendorchester zusammengestellt werden könnte. Bei der Probenarbeit fühle er sich nach wie vor wohl, selbst wenn die Probenarbeit zwischendurch auch mal anstrengender ist. Aus Sicht der Jugendleiter gab Carmen Braun noch einen Ausblick darauf, dass für die (neuen) Schüler nun auch wieder Aktivitäten angeboten werden können mit dem Ziel, dass sich alle Schüler bzw. Jugendorchesterspieler (besser) kennenlernen können.

Nach Abschluss aller Berichte stellten Margot Ziegner und Brigitte Pfitzer die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft fest und nach der Diskussion verschiedener kleinerer Punkte beendete Markus Kunze die diesjährige Jahreshauptversammlung gegen 21.20 Uhr.

Am 28. April 2017 begrüßte der erste Vorsitzende Markus Kunze die erschienenen Mitglieder im Gasthaus Hasen in Erbach zur Jahreshauptversammlung. In seinem Bericht blickte Markus Kunze auf den gelungenen Neuanfang im vergangenen Jahr zurück, da im Januar 2016 Ivan Antonic die musikalische Leitung übernommen hat. Er habe sich von Anfang an sehr gut in das Vereinsleben integriert und sowohl musikalisch als auch menschlich läuft die Zusammenarbeit sehr gut. Das musikalische Niveau im Orchester habe sich durch die Probenarbeit mit Ivan gut entwickelt, was sich in der Qualität der Konzerte eindeutig gezeigt hab.

Einen Neuanfang sah Markus Kunze gewissermaßen auch in der Jugendarbeit bzw. Schülerwerbung, die im letzten Jahr so intensiv wie kaum zuvor stattgefunden hat. Inzwischen wurden z.B. Kontakte zum Kindergarten auf der Wühre geknüpft, wo eine Vorstellung der Instrumente Melodica und Akkordeon durch Ivan Antonic durchgeführt wurde. Auch in der Schule in Oberdischingen hat eine Werbung dieser Art bisher schon stattgefunden. Unser Ausbilder ist inzwischen auch im Rahmen der Ganztagesbetreuung an der Erbacher Gesamtschule beschäftigt. Die Stimmung und den Zusammenhalt im Verein schätzte Markus Kunze nach wie vor als sehr gut ein. Für das Jahr 2017 gab er kurz einen Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen wie das Frühjahrs- und Adventskonzert, die Arbeitseinsätze bei den Altpapiersammlungen sowie einen Auftritt auf der Seebühne in Erbach („Bunter Abend“). Markus Kunze dankte abschließend allen Vorstandsmitgliedern sowie den Jugendleitern und allen anderen, die unsere Veranstaltungen erfolgreich machten und machen. Er dankte Ivan Antonic für sein Engagement und sein Interesse am Verein und er dankte ferner auch allen Spendern und Gönnern, egal in welcher Hinsicht eine Unterstützung stattgefunden hat.

Im Bericht des Schriftführers gab Joachim Bischof einen vollständigen Überblick über die Ereignisse, Veranstaltungen und Arbeitseinsätze des Akkordeon-Spielrings Erbach im zurückliegenden Jahr. Er freute sich über die vielen gelungenen Aktionen und die gute Stimmung im Verein. Kassierer Andreas Eberle gab unter Tagesordnungspunkt vier seinen Bericht über die Finanzen des letzten Geschäftsjahres ab. Aufgrund des Kaufs von Melodicas und Akkordeons, die für die Ganztagesbetreuung verwendet werden, ergab sich für das Geschäftsjahr 2016 ein deutlicher Verlust. Durch die Mieteinnahmen, die mit diesen Instrumenten erzielt werden, wird sich diese Investition jedoch über die Zeit wieder refinanzieren. Die Kassenprüfer bescheinigten dem Kassierer anschließend eine nicht zu beanstandende Kassenführung. In Tagesordnungspunkt sechs (Bericht des Dirigenten) zeigte sich Ivan Antonic recht zufrieden mit dem Ablauf der Proben. Er bedankte sich außerdem für die Unterstützung durch die Vereinsmitglieder und berichtete kurz von seinen Erfahrungen mit dem Unterricht der Schüler im Rahmen der Ganztagesbetreuung. Der Bericht der Jugendleiter wurde von Carmen Braun vorgetragen, die noch einmal die Aktivitäten der Schüler und Jugend Revue passieren ließ. Margot Ziegner fasste nach Abschluss aller Berichte unter Tagesordnungspunkt acht noch einmal alle Hauptthemen zusammen und stellte schließlich einstimmig die Entlastung des Vorstandes fest.

Unter Tagesordnungspunkt neun wurden mehrere Änderungen der Vereinssatzung beschlossen, die hauptsächlich folgende Punkte umfassen: die Verwendung der Begriffe „Jahreshauptversammlung“ und „Mitgliederversammlung“ wird eindeutig geklärt, die Ankündigung der Jahreshauptversammlung erfolgt in den „Erbacher Nachrichten“ (statt im „Mitteilungsblatt der Gemeinde Erbach“), die Fristen zur Einberufung der Mitgliederversammlung (jetzt 21 Tage), zur Beantragung von Satzungsänderungen (jetzt 14 Tage) und für Anträge zur Mitgliederversammlung allgemein (jetzt 7 Tage) werden geändert, der Verfügungsrahmen für Vorstand und Kassierer wird auf je 750 EUR geändert und als Empfänger des Vereinsvermögens soll im Fall einer Vereinsauflösung zukünftig der Deutsche Harmonika-Verband, Bezirk Schwaben (oder gegebenenfalls dessen Nachfolger) eingetragen werden.

Unter Tagesordnungspunkt zehn (Verschiedenes) wurde über eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge beraten, die schließlich einstimmig beschlossen wurde. Die Mitgliedsbeiträge werden daher wie folgt angepasst: der Einzelbeitrag beträgt zukünftig 20 Euro, der Beitrag für Ehepaare 30 Euro und der Kinderbeitrag sieben Euro. Da es keine weiteren Wortmeldungen gab dankte Markus Kunze den anwesenden Mitgliedern abschließend für den Besuch der Jahreshauptversammlung und beendete die Versammlung gegen 21.45 Uhr.

Ein Bericht über unsere Jahreshauptversammlung ist am 11. Mai 2017 auch in der Schwäbischen Zeitung erschienen.