Chronik 2003 – 2004

Die üblichen Termine bescherte auch das Jahr 2003. Ausschußsitzungen, Jahreshauptverversammlung, Hüttenwochenende, Jahresfeier, zwei Altpapiersammlungen, eine Spielerhochzeit, Stadelfest im „Hasen“, Benefizkonzert in der Erlenbachhalle, Probenwochenenden und natürlich das Frühjahrs- und Adventskonzert wurden durchgeführt. Besonders zu erwähnen ist noch das Bezirksfreundschaftstreffen am 10. Mai 2003 in Abtsgmünd, bei dem unser Orchester auch mit dabei war. Weiterhin festzuhalten ist noch, daß beim Frühjahrskonzert 2003 zum ersten Mal das im Jahr 2001 gegründete Senioren-Orchester mitwirkte. Unser Aktiver Wolfgang Egle wurde bei diesem Konzert als erster Spieler im ASE für 50 Jahre aktives Musizieren mit der goldenen Verdienstnadel des DHV ausgezeichnet, weiterhin wurde ihm für seine besonderen Verdienste um die Harmonika-Bewegung die „Hermann-Schittenhelm-Medaille“ verliehen.

Das Jahr 2004 war wieder ein besonderes für unseren Verein. In der JHV vom 6. Februar 2004 beendete Vorstand Klaus Gapp nach 14-jähriger Amtszeit seine Vorstandstätigkeit, davor war er bereits von 1978 bis 1990 als zweiter Vorsitzender tätig. Er hatte dies bereits bei der JHV 2002 angekündigt. In den Jahren 2002 und 2003 hatten wir nach einem Nachfolger für Klaus Gapp gesucht und in Markus Kunze dann auch gefunden. Er wurde in der JHV am 6. Februar 2004 einstimmig gewählt, Wolfgang Egle steht ihm als zweiter Vorsitzender für die nächsten zwei Jahre hilfreich zur Seite. Klaus Gapp wurde für seine Verdienste um den ASE zum Ehrenmitglied ernannt. Am 28. März 2004 spielte der ASE ein Benefizkonzert zugunsten der Renovierung der Pfarrkirche St. Martinus in Erbach. Orchester, Jugendorchester und die Schüler begeisterten in der Pfarrkirche mit einem sehr gut gelungen Konzert, wie die Aussagen der Zuhörer uns bestätigten. Auch das Spendenergebnis konnte sich sehen lassen – rund 1.200 €.

Weitere Höhepunkte im Vereinsjahr waren die beiden Konzerte im Mai und Dezember, zudem spielte das Orchester zum ersten Mal ein Promenadenkonzert in Friedrichshafen, und zwar am 26. September 2004. Dieser Auftritt erfolgte auf Einladung unseres ehemaligen aktiven Spielers Norbert Garni. Zwei Altpapiersammlungen waren wieder durchgeführt worden, beendet wurde das Vereinsjahr mit dem Vorspiel im Altenheim St. Franziskus in Ehingen am 17. Dezember 2004.

Chronik 2001 – 2002

Zu Beginn des Jahres 2001 wurde auf Initiative von Peter Schimpf hin eine weitere Spielgruppe innerhalb des ASE gegründet. Die sogenannten „Älteren“ im Verein treffen sich alle drei Wochen, um zur Entspannung und zum Vergnügen zu musizieren. Vielleicht entwickelt sich hieraus mal ein Senioren-Orchester. Die musikalische Leitung hat Wolfgang Egle übernommen. Weiter gab es in 2001 mehr Auftritte als sonst, bei den 1. Bacher Kulturtagen und in Markbronn-Dietingen begleiteten wir noch die Sopranistin Andrea Kristel.

Leider hat mit dem Adventskonzert 2001 unser langjähriger Dirigent Gabriel Brachmann seine Tätigkeit beim ASE beendet. Nach über 10-jähriger Tätigkeit übergab er den Dirigentenstab in jüngere Hände, und zwar an seine Tochter Sigi, die ab 2002 somit alle Orchester im ASE leitet. Dies war von der Vorstandschaft bereits im Oktober 2001 in die Wege geleitet worden. Gabriel Brachmann wurde für seine insgesamt 40-jährige Dirigententätigkeit bei diesem Konzert die goldene Ehrenplakette des DHV überreicht, und zwar vom Bezirksvorsitzenden Reinhold Haas.

Im Jahr 2002 ging es mit veränderten Probezeiten für das Orchester weiter. Nach langer Zeit fand wieder einmal ein Probenwochenende auswärts statt, und zwar vom 15. bis 17. März 2002 auf dem Vogelhof in Erbstetten. Zum ersten Mal sammelten wir im Mai 2002 Altpapier in Erbach, die KAB hatte uns Dank der Vermittlung von Markus Kunze ihre Termine überlassen. Das Frühjahrskonzert, zum ersten Mal unter der Stabführung von Sigi Brachmann gelang sehr gut, das Orchester und die Dirigentin passten gut zusammen. Dasselbe kann für das Adventskonzert bemerkt werden. Weiter feierten wir in diesem Jahr 2 Spielerhochzeiten, nicht vergessen werden darf der 2. August 2002, an diesem Tag fand der Festakt zur Stadterhebung auf Schloss Erbach statt, der ASE war durch das Ensemble vertreten.

Chronik 1998 – 2000

Die Marktplatzhockete am 19. Juil 1998 war leider nicht der erwartete Erfolg. Dagegen war das Kirchenkonzert am 25. Oktober 1998 der musikalische Höhepunkt des Jubiläumsjahres. In der vollbesetzten St.-Martinus-Kirche in Erbach begeisterte das Orchester seine Zuhörer mit konzertanter und klassischer Musik. Soviel positive Kritik hatte der ASE noch nie erhalten und auch nicht erwartet. Gabriel Brachmann und das Orchester waren sehr erfreut über das Echo, das dieses Konzert hinterließ.

Mit dem Schülerkonzert am 6. Dezember 1998 in der wiederum vollbesetzten Erlenbachhalle wurde das Jubiläumsjahr des ASE erfolgreich abgeschlossen. Es wurde gezeigt, dass der ASE im Kulturleben der Gemeinde seinen festen Platz hat.

In den Jahren 1999 bis 2001 ging es im Verein wieder ganz normal weiter. Die traditionellen Frühjahrs- und Adventskonzerte wurden gegeben, die Jugendarbeit und Ausbildung unter der Leitung von Sigi Brachmann entwickelten sich weiter positiv. Besonders zu erwähnen ist der Besuch des Jugendorchesters in Thorigny vom 13. bis 16. Mai 1999 und der Gegenbesuch der Jugendmusikschule aus Thorigny vom 1. bis 4. November 2000. Unsere Jugend kam ebenso begeistert wie seinerzeit das Orchester aus Frankreich zurück, wir konnten uns im November 2000 endlich einmal für die französische Gastfreundschaft bedanken und zeigen, dass die Schwaben ebenso gute Gastgeber sind. Mit Schupfnudeln, Weißwürsten mit Brezeln, Kaffee und Sahnetorten verwöhnten wir unsere Franzosen. Das Rahmenprogramm war ebenfalls sehr erfolgreich und mit einem gemeinsamen Stuhlkonzert wurde der Besuch abgeschlossen. Unsere Freunde aus Thorigny fuhren begeistert wieder nach Hause.

Chronik 1997 – 1998

1997 teilte der erste Vorsitzende Siegfried Kristel mit, daß er sein Amt nicht mehr weiter ausüben kann. Berufliche Gründe zwangen ihn zu diesem Schritt. Am 25. Juli 1997 übernahm Klaus Gapp wieder das Amt des ersten Vorsitzenden, zur zweiten Vorsitzenden wurde Renate Häußler gewählt. Erstmals gab der ASE am 28. September 1997 auf dem neu gestalteten Rathausplatz in Erbach ein Platzkonzert.

Die Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 1998 begannen sich immer mehr auf die Vereinsarbeit auszuwirken. Trotzdem wurde am 6. Dezember 1997 mit großem Erfolg das alljährliche Adventskonzert abgehalten. Eine volle Halle war der Beweis, daß der ASE auf dem richtigen Wege war.

Im Januar 1998 fand dann als erster Höhepunkt des Jubiläumsjahres der bereits seit längerer Zeit geplante Besuch in Thorigny statt. Voller Begeisterung über die französische Gastfreundschaft kehrten die Spielerinnen und Spieler des Orchesters nach vier Tagen aus Frankreich zurück.

Der Höhepunkt des Jahres war natürlich das Jubiläumskonzert am 16. Mai 1998 in der Erlenbachhalle. Das Konzert dauerte zwar mit den Ehrungen und den Auftritten aller Orchester rund viereinhalb Stunden, aber keinem unserer Zuhörer war es an diesem Abend zu lang geworden. Ein besonderer Höhepunkt des Konzertes war der Auftritt des „Ehemaligen-Orchesters“ und der drei Oldies mit den diatonischen Handharmnonikas. Die Leistung aller Orchester an diesem Abend müssen ebenso lobend erwähnt werden. Die Ehrungen nahmen auch einige Zeit in Anspruch, da doch noch zehn Gründungsmitglieder ausgezeichnet werden konnten.

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Chronik 1993 – 1996

Seit 1993 führen wir einen jährlichen Informations- und Vorspielabend durch, um für unsere Sache zu werben. Die immer nach diesem Abend eingehenden Neuanmeldungen beweisen, daß wir auf dem richtigen Wege sind.

1994 hatten wir schon 32 Schüler in der Ausbildung, es ging wieder einmal aufwärts. Dafür nahm das Interesse am Musikantentreffen stetig ab. Da die Veranstaltung kein Geld mehr in die Kasse brachte, wurde beschlossen, auf sie in Zukunft zu verzichten.

Im Jahre 1995 wurde der Verein vom Verlust zweier bedeutender Mitglieder betroffen. Am 3. Februar 1995 verstarb unser Gründungsmitglied und ehemaliger Vorstand Anton Knehr. Am 20. Oktober 1995 verstarb der Mitbegründer und Pionier des Spielrings Heinrich Schädle. Das Orchester spielte bei diesen traurigen Anlässen in der Kirche.

Im Jahr 1996 wurde Siegfried Kristel zum ersten Vorsitzenden gewählt, da Klaus Gapp aus beruflichen und familiären Gründen nicht mehr kandidierte. Für das Amt des zweiten Vorsitzenden stellte er sich aber zur Verfügung. Beim Frühjahrskonzert 1996 gastierte bei uns ein Saxophon-Quartett aus der französischen Partnergemeinde Thorigny. Neue musikalische Verbindungen wurden geknüpft. In diesem Jahr gab es sehr viele Auftritte und Termine für den ASE. In der Gemeinde war der Verein stark präsent. Die Jugendarbeit gestaltete sich sehr erfolgreich. In der Zwischenzeit hatte der ASE ca. 60 bis 70 Jugendliche in der Ausbildung. Ab 1996 führt der Verein Probenwochenenden für Schüler und Jugendliche durch. 1996 war die Veranstaltung in der Jugendherberge Blaubeuren, 1997 in Biberach.

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Chronik 1990 – 1992

1990 trat Wolfgang Egle nach 12-jähriger Tätigkeit als erster Vorsitzender zurück. Neuer erster Vorsitzender wurde Klaus Gapp, zweiter Vorsitzender Peter Steiner. Im Sommer 1990 verließ Thomas Svechla den Verein. Er ging nach Amerika, um dort weitere musikalische Erfahrungen zu sammeln. Am 13. August 1990 verstarb überraschend der Ehrendirigent Albert Russ. Mit ihm verlor der ASE wohl seinen größten Freund und Förderer. Ab September übernahm Josef Schlosser die Ausbildung der Jugendlichen sowie die Leitung des Jugendorchesters. Herr Schlosser ist Musiklehrer bei der Musikschule in Erbach. Wolfgang Egle half vorläufig als Orchesterdirigent aus. So ging das Jahr 1990 ziemlich lebhaft vorüber.

Weiter ging es im Vereinsleben – kleine und große Feste wurden gefeiert. Im August 1991 wurde auf Initiative von Klaus Gapp der Leiter einer Ehinger Musikschule und frühere Einsinger Dirigent Gabriel Brachmann gefragt, ob er nicht beim ASE die Orchesterleitung übernehmen könne. Zu der Freude des Vereins sagte er zu, so daß wieder klare Verhältnisse im Orchester herrschten. Am 7. Oktober 1991 verstarb der Mitbegründer des Vereins, Herr Ludwig Hörmann. Erneut ein schwerer Verlust für den ASE.

1992 war ein sehr schwieriges Jahr für den Verein. Wieder war der ASE was die Jugendarbeit anbelangt in einer Talsohle angekommen. Die Ausbildung entsprach nicht den Vorstellungen des Vereines, es gab Differenzen mit Josef Schlosser. Gabriel Brachmanns Tochter Sigrid übernahm ab August 1992 die Ausbildung der Jugendlichen sowie die Leitung des Jugendorchesters. Der Vertrag mit Josef Schlosser wurde gekündigt. Neue Probenräume für die Jugendlichen wurden gesucht und gefunden. Es wurde erneut geworben – alles war schon einmal dagewesen. Beim Weihnachtskonzert 1992 traten wieder Schüler auf, die von Seiten des Vereines ausgebildet worden waren. Bei diesem Konzert wurde auch das 20-jährige Bestehen des Jugendorchesters gefeiert. Ehemalige Mitglieder aus nah und fern spielten nochmals unter Leitung von Wolfgang Egle.

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Chronik 1988 – 1990

1988 war wieder ein Jubiläumsjahr. Der ASE war ins Schwabenalter gekommen – 40 Jahre ist er alt geworden. Am 28. und 29. Mai 1988 wurde gefeiert.

Besonders in Erinnerung blieb von diesen Tagen der Auftritt der „Ehemaligen“ unter der Leitung von Ehrendirigent Albert Russ. Die Freunde aus Gögglingen gestalteten den Festabend mit, bei dem es viele Ehrungen gab. 14 Gründungsmitglieder wurden an diesem Tag besonders geehrt. Heinrich Schädle und Wolfgang Egle erhielten die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für die Verdienste im Ehrenamt von Herrn Bürgermeister Paul Roth überreicht. Am Sonntag war ein Freundschaftstreffen mit den musikalischen Nachbarn.

Erneut ging es aufwärts beim ASE. Thomas Svechla verbesserte das musikalische Niveau des Orchesters in den folgenden Jahren erheblich, gleichzeitig wuchs das Jugendorchester. 1989 war das Orchester zu einem Besuch bei der Partnergemeinde in Wolkersdorf bei Wien eingeladen. Diese Tage blieben noch lange in guter Erinnerung.

Im Jahre 1990 veranstalte der ASE zum ersten Male das „Erbacher Musikantentreffen„. Diese Veranstaltung entstand aus einer Idee des damaligen zweiten Vorsitzenden Klaus Gapp. Für den Verein stellte dies eine neue Möglichkeite dar, die Vereinskasse etwas aufzubessern. Der Erfolg bewies, daß diese Art von Unterhaltung gut vom Publikum angenommen wurde.

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Chronik 1980 – 1987

Beim Weihnachtskonzert 1980 dirigierte Herr Russ zum letzten Male das Orchester des ASE. Vom Verein wurde er zum Ehrendirigenten ernannt und vom DHV wurde ihm für seine langjährigen Verdienste um die Akkordeon-Musik die „Schittenhelm-Medaille“ überreicht. Ab 1981 widmete er sich nur noch der Ausbildung der Schüler.

Von 1981 bis 1987 leitete Wolfgang Egle das Orchester und Jugendorchester des ASE. Weiterhin übte er zusammen mit Klaus Gapp die Vorstandstätigkeit aus. 1983 verstarb unser Ehrenvorstand Willi Wallich – ein großer Verlust für den ASE. In diesen Jahren nahm auch die Zahl der Jugendlichen ab, die sich am Akkordeon ausbilden ließen.

Von 1984 bis 1986 wurde die Erlenbachhalle umgebaut.

Am 17. November 1986 wurden in der Erlenbachhalle für die Sendung „Sang und Klang“ des Süddeutschen Rundfunks Aufnahmen gemacht. Der ASE war auch mit dabei. Im Dezember 1986 gab der Verein nach zweijähriger Pause mit großem Erfolg wieder ein Konzert in der umgebauten Erlenbachhalle.

1987 war auch ein besonderer Meilenstein in der Vereinsgeschichte – Generationswechsel beim ASE. Mit Thomas Svechla aus Dellmensingen übernahm ein junger Musiklehrer die musikalische Leitung und Ausbildung beim ASE. Wolfgang Egle übergab nach 15-jähriger Tätigkeit als Jugenddirigent und sechs Jahre als Orchesterdirigent diese Ämter in jüngere Hände. Mit viel Werbung von Seiten des Vereins wurde der neue Musiklehrer vorgestellt und eingeführt. Herr Russ ging nach dem Weihnachtskonzert in den wohlverdienten Ruhestand. Er erhielt für seine besonderen Verdienste von Herrn Bürgermeister Paul Roth die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.

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Chronik 1974 – 1979

Vorstand Anton Knehr war in seiner Amtszeit sehr aktiv. Seine Idee, pro Jahr nach Möglichkeit zwei Tänze zu veranstalten, brachte der Vereinskasse die notwendigen Mittel ein, um Instrumente zu kaufen und sonstige Anschaffungen zu tätigen (Vereinskleidung, Notenschränke etc.). Auch das Vereinsleben selber blühte auf – Gartenfeste, Ausflüge, Wanderungen und Kameradschaftsabende waren ein fester Bestandteil über die Jahre hinweg. Die Konzerte erhielten nun auch die Resonanz, welche für die Spieler wichtig ist. Vor einem vollen Haus zu spielen, macht einfach mehr Spaß.

Im Jahre 1976 wurde der ASE ein eingetragener Verein. Inzwischen hatte der Verein 120 Mitglieder und ca. 80 Jugendliche in der Ausbildung.

1978 war wieder ein Jubiläumsjahr30 Jahre war der Spielring alt geworden. Bergauf und bergab hatte der Weg durch die Jahre geführt, ebenso wie im täglichen Leben. Am 28. Mai 1978 wurden die ersten Vereinsehrennadeln in Gold an unseren Dirigenten Albert Russ, an den damaligen Vorstand Anton Knehr sowie an den Mitbegründer des Vereins Heinrich Schädle verliehen.

Im selben Jahr übergab Anton Knehr nach sechs-jähriger Tätigkeit sein Amt an Wolfgang Egle und Klaus Gapp. Zu dieser Zeit hatte der ASE über 100 Jugendliche in der Ausbildung. Diese Zahl wurde bis heute nicht mehr erreicht. Neue Freizeitmöglichkeiten waren in den Vordergrund gerückt. In den nächsten Jahren sollten sich die Zahlen der Jugendlichen nur noch nach unten bewegen.

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Chronik 1968 – 1973

Zum Jubiläumskonzert 1968 war es wieder besser um den Verein bestellt. Damals hatte der ASE ca. 50 Schülerinnen und Schüler.

Die Mitgliederzahl hatte sich seit der Gründung verdoppelt. Ein großes Fest wurde damals zusammen mit den Schweizer und Ulmer Musikfreunden gefeiert. In den folgenden Jahren entwickelte sich der Verein im positive Sinne weiter.

Ein markanter Punkt der Vereinsgeschichte war das Jahr 1972. Nach zehn Jahren übergab Vorstand Willi Wallich sein Amt an Anton Knehr. Für seine Verdienste um den ASE wurde Herr Wallich zum Ehrenvorstand ernannt.

Einer der ersten Schritte die Anton Knehr unternahm, war die Gründung eines Jugendorchesters. Die Jugendarbeit im Verein wurde aktiviert. Zudem sollte der Übergang von den Schülergruppen zum Orchester erleichtert werden. Wolfgang Egle übernahm die Betreuung und Leitung des Jugendorchesters, das bereits im Dezember 1972 zum ersten Mal auftrat.

Am 12. und 13. Mai 1973 wurde das 25-jährige Jubiläum mit Freunden aus nah und fern in der Turn- und Festhalle gefeiert. Inzwischen hatte der ASE seinen festen Platz in der Erbacher Vereinsfamilie. Die Mitgliederanzahl war hoch und der Kassierer legte erfreuliche Berichte vor.

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